IMPINGEMENT-SYNDROM CHRONISCH

Den Nachschub aus der Lungenspitze beenden

Das Impingement-Syndrom

 

DIE FROZEN SHOULDER: Eine Symptomverschiebung von innen nach außen,
der Toxin-Transport von der „Lungenspitze“ in die Schulter unterhält die Entzündung

Den Nachschub in die Schulter beenden. Die übersehene Nachbarschaft

 

 

DIE ÜBLICHEN VERDÄCHTIGEN BEI SCHULTERSCHMERZEN

 

Wenn orthopädische Maßnahmen nicht zufriedenstellend verlaufen, bleibt der Weg in die Naturheilkunde.
Die „üblichen Verdächtigen“ bei Schulterschmerzen sind, wie Sie sicher gelesen haben, in der Naturmedizin Zugluft, Verletzung, Überanstrengung, Grippefolgen, Übersäuerung, Rheumafaktoren, aber auch Fernstörungen von kranken Zähnen, Mandeln, Ohren/Mastoid, Leber-Galle-Störungen, Fehlstellungen der Wirbelsäule, auch seelische Belastungen, jeweils angehbar mit einem reichen naturheilkundlichen Instrumentenkasten. 
Eine Frozen Shoulder (Impingement-Syndrom) trotzt all diesen Bemühungen, sie bleibt ungerührt entzündet - schmerzliche Enttäuschung für Patient und Behandler! Mir ging es genauso- als helfenwollender Heilpraktiker. Jahrzehntelanger Frust!  

 

WELCHER KRANKHEITSHERD WURDE HIER ÜBERSEHEN?

 

Was ich  jahrzehntelang übersah:  Die unmittelbare Nachbarschaft zum  Lungengewebe 
Zunächst kam mir das ganz abwegig vor. Ein ganz anderes Facharztgebiet! 
Wir sind eben gewohnt, dass sich die Lunge mithilfe von Husten und  Schleimauswurf reinigt . Und mithilfe von Fieber, wenn die bakterielle Belastung groß genug ist und endlich die zelleigenen Lyso- Enzyme in den Zellen aufräumen dürfen.
Könnte es jedoch sein, dass fieberlose, stumme, möglicherweise Feinstaub- induzierte  Entzündungen und bakterielle Belastungen, die die Lungenfunktion gefährden könnten, 
(sog. „silent inflammations“, die sich röntgenologisch nicht darstellen lassen und denen man antibiotisch nicht beikommt), - ihren Problemschleim kurzerhand in die benachbarte Schulterpartie entladen?,  -um die Lunge zu schützen?

 

„SILENT INFLAMMATIONS“: WENN DIE LUNGE IHRE (FEINSTAUB?-) PROBLEME IN DIE SCHULTER ENTSORGT –EIN  SINNVOLLER BIOLOGISCHER IMMUNVORGANG

 

Von der „Weisheit des Leibes“: Ent-Zündung ist grundsätzlich ein sinnvoller Immunvorgang,   eine kontrollierte biologische Zündung, die den Körper entgiftet. Um die  lebenswichtige Atmung zu schützen, etwa Asthma oder COPD zu entschärfen, entledigt sich die Lunge ihrer problematischen Giftbelastung hier, indem sie den Abfall in die Schulter schiebt.   Wer achtet schon darauf, wenn der Schulterschmerz förmlich explodiert, dass die Atemspastik verschwunden ist? Der Pulmologe, aber wir eilen natürlich zum Orthopäden.

 

DEN NACHSCHUB IN DIE SCHULTER BEENDEN

 

Die „Frozen Shoulder“, diese möglicherweise not-wendende Anlieferung  von einem lebenswichtigen Organ in ein weniger lebenswichtiges Organ, der dort anklebt, trocknet, sich entzündet, schmerzt, zu Verkürzungen führt, wird „chronisch“, wenn ein chronischer Lungen-Vorgang unerkannt bleibt. 
So wandelt sich ein stummer pulmologischer  zu einem schmerzhaften, aber weniger gefährlichen  „orthopädischen“ Vorgang. Der Schleimnachschub in die Schulter kommt  zum Stillstand, wenn das Terrain in der „Lungenspitze“ saniert ist. Hört der Nachschub in die Schulter auf, wird die Schulter mit der Restbelastung alleine fertig. 
Wenn Sie also wegen Ihrer Frozen shoulder  bisher vergeblich „alles gemacht“ haben, brauchen Sie trotzdem Ihren Beruf nicht aufzugeben. Der Körper hat für diese Entzündung gute Gründe und möchte möglicherweise auf eine Unstimmigkeit ganz in der  Nähe aufmerksam machen.

 

 

TOXINVERSCHIEBUNG, DAS HERINGSCHE GESETZ:

 

Es war der amerikanische Arzt Dr. Constantin Hering (1800- 1880) in Philadelphia, der das zweitwichtigste Gesetz herausfand, das wir der Homöopathie verdanken: Richtig behandelt  verläuft eine Krankheit von innen nach außen, von einem lebenswichtigen Organ zu einem weniger wichtigen, in umgekehrter Reihenfolge ihres Entstehens und von oben nach unten.
Von innen nach außen und auf das weniger wichtige Organ Schulter zeigt die Körpersprache die richtige Richtung an und einen günstigen Verlauf.
Symptomverschiebung ist ein bekannter Vorgang, selbst in der Chirurgie ( SÜDDEUTSCHE ZEITUNG MAGAZIN 28.7.17 S.14: Nach Op .kann sich  die Schmerzprojektion auf ein anderes Organ verschieben, während die Schmerz-Ursache weiter im Dunkeln liegt)
Durch die heutige  Aufteilung in Facharzt-Bereiche springt dieser ständige Toxin-Verschiebebahnhof des Körpers nicht mehr so ins Auge. Auch wird heute bei Big Pharma nicht  in Begriffen wie „Verschmutzung“ und „Gewebe-Reinigung“ gedacht. Bei unklaren Beschwerden jedoch kann  die spannende Schlüsselfrage: “Was ging voraus?“ und das Nachverfolgen des sog. „Toxinschicksals“ (RECKEWEG) sehr weiterhelfen..

 

Für Insider zum Prüfen: Terrainsanierung

 

Selbstverständlich sind die „üblichen Verdächtigen“ (s.o.) zu berücksichtigen.
Zur Terrainsanierung wären bei lokalen Injektionen  Lymph- und (Lungen-) Drüsenmittel mit einzubeziehen, z.B. Conium-Präparate bei Gelosen in der Oberarm –Innenseite.
Auch Thuja oral und als Injektion additiv scheint häufig ein Spezificum zu sein, um das Blatt endlich zu wenden. 

Ferner können die homöopathischen Jodate hilfreich sein. Sie dienen im Thorax der Rückresorption  und „lassen Capillaren sprossen“.  Durch Capillar-Sprossung verbessert sich die Immunlage in Sauerstoff-unterversorgten Lungenarealen, die silent inflammations beherbergen können mit fakultativ anaeroben Erregern. Lymphatische Terrainsanierung scheint hier zielführender zu sein als Antibiose oder Schmerztherapie . Also Hoffnung nicht aufgeben!

 

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Wolfgang Wehrmann

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